KRISTINA ENNING | MESOTHERAPIE REGULATIONSMEDIZIN MESOTHERAPIE Natürlich gesund

Was bedeutet Mesotherapie?

Die klassische Mesotherapie wurde um 1960 vom französischen Arzt Dr. Michel Pistor entwickelt und wird seit 50 Jahren erfolgreich bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen und seit mehr als 25 Jahren auch in der ästhetischen Medizin angewandt und stetig weiterentwickelt. Es handelt sich um eine Verbindung von Akupunktur, Arzneimittel- und Neuraltherapie. 


Der Leitgedanke von Dr. Michel Pistor war Wenig –Selten – Am richtigen Ort. So sah er diese Therapie als eine einfache therapeutische Methode, die zum Ziel hat, das Medikament durch minimale Dosen lokal in die Haut (intrakutan) oder oberflächlich unter die Haut (subkutan) zu injiziert um somit möglichst nahe an den Ort der Krankheit zu gelangen. Dies geschieht per Hand mit einer ganz feinen Nadel oder mit einer speziellen Meso-Pistole, um die Wirkstoffe in die richtige Schicht der Haut einbringen zu können.


Die Mesotherapie kombiniert so die Heilwirkungen von Reizen an Reflex- und Akupunkturpunkten mit der Kraft bewährter medizinischer Wirkstoffe. Sie wird bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen aber auch in der ästhetischen Medizin eingesetzt. Da die Mikroinjektionen, bei der winzige Nadeln verwendet werden, sehr schnell erfolgt, ist die Behandlung in der Regel recht schmerzarm. Empfindlichere Bereiche, wie Stirn, Kopf oder Mundbereich, können auf Wunsch vorher mit einer speziellen Betäubungscreme oder einem Spray betäubt werden. 

AUF EINEN BLICK

Anwendungsbereiche:

Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen, Narben, Sportverletzungen und Überlastungsschäden, Kopfschmerzen und Migräne, Rückenschmerzen und Muskelverspannungen

Anwendungsverfahren:

Regulationsmedizin

Behandlungsart:

minimal-invasiv

Behandlungsdauer:

ab 30 Minuten

Benötigte Sitzungen:

wöchentlich, 3-10 Behandlungen – Je nach Beschwerdebild und Chronifizierung

Nachbehandlung:

keine

Kosten pro Sitzung:

ab 40€ – je nach Behandlungsareal und Wirkstoffen

ERGÄNZENDE BEHANDLUNGEN

Zur Immunsystemstärkung und Durchblutungsförderung können zusätzlich eine Infusionstherapie oder die Neuraltherapie sinnvoll sein.

Bei der Mesotherapie werden über einen bestimmten Zeitraum in regelmäßigen Abständen, Injektionen in die mittlere Hautschicht – aus dem griechischen kommend „meso“ –  verabreicht, die aus einer Mischung von niedrig dosierten schulmedizinischen Medikamenten,  aus Wirkstoffen der Naturheilkunde und der Orthomolekular Medizin bestehen. Die jeweilige Mischung kann je nach Diagnose und Indikation variieren und enthält u.a. Substanzen wie Elastin, Kollagen, Vitamine, Aminosäuren, Mineralien, Antioxidantien und Koenzyme sowie Hyaluronsäure. Die Bestandteile sind davon abhängig, welche Indikation zugrunde liegt.

Ihre Anwendung findet die Therapie je nach Diagnose und Indikation vor allem in der Regulationsmedizin bei akuten und chronischen Erkrankungen. Hier wird zum einen kurativ – also bei bestehenden Beschwerden zur Heilung – als auch präventiv – damit sich ein Krankheitsbild nicht chronifizieren kann – behandelt, u.a. bei

Störung der Durchblutung und Wundheilung

Sportverletzungen und Überlastungsschäden

Kopfschmerzen und Migräne

Rückenschmerzen und Muskelverspannungen

Da es sich um eine schonende Therapieform handelt, ist die Mesotherapie eine sehr nebenwirkungsarme Behandlungsform. Wie bei jedem medizinischem bzw. naturheilkundlichem Wirkstoff kann es jedoch auch bei der verwendeten Injektionslösung zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Bei der lokalen, niedrig dosierten Anwendung sind im Allgemeinen keine Auswirkungen auf den Gesamtorganismus zu erwarten.

 

Die lokal begrenzten Nebenwirkungen der Mesotherapie, wie kleine Blutergüsse und Rötungen, leichte Schwellungen und durch die Injektionstechnik ggf. hervorgerufenen diskrete Kratzspuren treten im Allgemeinen kurzzeitig und reversibel auf. Pigmentstörungen der Haut treten meist bei nicht Einhaltung der Behandlungsempfehlung und somit unerlaubte Sonnenexposition nach der Behandlung auf.

 

Nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen die Mesotherapie anwenden Kosmetikerinnen ohne eine entsprechende Qualifizierung ist die Mesotherapie nicht erlaubt, Elektroperforation oder Ultraschalleinschleusungen sind nicht mit der Mesotherapie vergleichbar und dürfen auch nicht als solche bezeichnet werden.

 

 

Weitere Informationen:

 

https://www.mesotherapie.org