KRISTINA ENNING | HOMÖOPATISIERTES EIGENSERUM ÄSTHETISCHE MEDIZIN HOMÖOPATISIERTES
EIGENSERUM
Anti-Aging

Was ist homöopatisiertes Eigenserum (HES)

Die Homöopatisiertes Eigenserum-Therapie HES ist eine Neuerung im Bereich der ästhetischen Medizin zur Hautverjüngung und Hautregeneration.

 

Dabei wird Eigenserum gewonnen, speziell ohne den Einsatz von synthetischen Wirkstoffen gemäß den neuen Richtlinien aufbereitet und in die Haut injiziert.  Es ist sehr reich an diversen Wachstumsfaktoren und zu 100% biologisch und somit sehr verträglich.

 

Die Eigenserum-Therapie wird heute in vielen Bereichen eingesetzt: zur Verfeinerung und Regeneration der Haut, als Lifting-Methode, zur Stimulierung des Haarwachstums sowie zur Wundheilung.

 

 

KRISTINA ENNING | HES/PRP

AUF EINEN BLICK

Anwendungsbereiche:

Gesicht, Hals, Dekolleté, Hände, Dehnungsstreifen, Narben, Kopf, Störende Gefäße

Wirkung:

Volumenaufbau, Faltenbehandlung, Hautstraffung, Haarwuchstherapie

Behandlungsart:

minimal-invasiv

Behandlungsdauer:

ab 30 Minuten – je nach Behandlungsindikation

Benötigte Sitzungen:

ca. 3 Sitzungen in Abständen von 4 Wochen

Nachbehandlung:

keine direkte Sonneneinstrahlung und Wärmeeinwirkung, Sonnenschutz, keine säurehaltigen Pflegeprodukte, Sport nach ca. 3 Tagen

Gesellschaftsfähig:

leichte Schwellungen, Rötungen, Blutergüsse

Langzeitwirkung:

ca. 1-2 Jahre – Je nach Behandlungsindikation und Auffrischung

Kosten pro Sitzung:

ab 280 € – je nach Behandlungsindikation

ERGÄNZENDE BEHANDLUNGEN

Die Technik stammt aus der Stammzellforschung und der Regenerationsmedizin. Durch die im körpereigenen, konzentrierten Blutplasma enthaltenen Wachstumsfaktoren werden die Kollagenproduktion und die Regeneration der Haut angeregt.

 

Folgende Wachstumsfaktoren sind im PRP vorhanden:

 

PDGF (Platelet derived growth factor): Stimulierung des Zellwachstums, der Hyaluronproduktion

TGF (Transforming growth factors): Gefäßneubildung, Kollagenproduktion, die Bildung von antibakteriellen Peptiden

FGF Fibroblast growth factor: Anregung der Fibroblasten, der Blutgefäßbildung, der Kollagenfasern, die Wundheilung

VEGF (Vascular endothelial growth factor): Stimulierung der Endothelzellproliferation und Migration

EGF (Epidermal growth factor): regt die Blutgefäßbildung und die Endothelzellteilung an

 

Das Bindegewebe wird somit gestärkt, die Haut straffer und Falten werden aufgepolstert. Zudem wird die Durchblutung der Haut angeregt, wodurch sie strahlend und frisch aussieht und eine gesunde rosige Farbe aufweist. Das Ergebnis der Eigenbluttherapie ist ein geglättetes, verbessertes Hautbild mit einer Erneuerung der Haut und des Bindegewebes von innen.

 

Die Effekte der HES-Therapie sind im Vergleich zur Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure oder Botox dezenter, aber dennoch deutlich sichtbar. Eine Überkorrektur, wie beispielsweise ein maskenartiges Gesicht bei der Botox Behandlung, ist bei der HES-Therapie nicht möglich.

Die HES-Therapie wird häufig im Gesicht (auch als Vampir-Lifting bekannt), am Hals und Dekolleté angewandt. Auch findet sie ihre Anwendung auf der Kopfhaut, zur Stimulation des Haarwachstums, wie auch zur Minderung von Narben (z.B. Aknenarben, OP-Narben, Dehnungsstreifen).

 

In Kombination mit einer Laserbehandlung oder einem medizinischen Micro-Needling können jeweils noch bessere Ergebnisse erreicht werden die positive Optik verstärken.

Injektionen von Eigenserum in die Kopfhaut stimulieren die Stammzellen in den Haarwurzeln und die Mikrozirkulation durch Bildung neuer Blutgefäße. Dadurch wird der Haarwuchs unterstützt.

Auch nach einer Haartransplantation kann eine Behandlung mit Eigenserum die Ergebnisse optimieren und das Anwachsen der transplantierten Haare unterstützen.

Zu Beginn der Behandlung wird eine geringe Menge Blut aus der Armvene in einem speziellen Plasma-Röhrchen entnommen und zentrifugiert. Dabei werden die Blutplättchen (Thrombozyten) und das Eigenblutplasma von den restlichen Bestandteilen getrennt. Anschließend wird das selektierte Blutplasma aufbereitet und in die Haut injiziert. Mit Hilfe eines medizinischen Micro-Needling kann das Ergebnis verstärkt werden.

Die HES-Therapie kann grundsätzlich beliebig oft wiederholt werden. Da lediglich körpereigene Wirkstoffe verwendet werden, besteht keine Gefahr von Unverträglichkeitsreaktionen.

Der Erfolg der Therapie steigt mit der Zahl der Anwendungen. Für ein effektives und langanhaltendes Ergebnis sollte eine Behandlungsreihe von 3 Sitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen erfolgen.  Anschließend reichen halbjährliche Auffrischungen, um das Ergebnis zu erhalten.

Vor der HES-Therapie sollten mindestens 7 Tage keine Aspirin, ASS, Volaren, Ibuprofen oder ähnliche Schmerz- und Rheumamittel (NSAID) eingenommen werden, da diese die Vitalität der wertvollen Blutplättchen hemmen. Novalgin und Paracetamol sind hingegen erlaubt.

 

Nach der Behandlung sollten für mindestens 6 Wochen starkes Sonnenlicht und Solarien gemieden werden und für etwa 3 – 7 Tage auf Sport, starke Wärmeeinwirkung und säurehaltige Kosmetik verzichten.

Die HES-Therapie gilt als sehr risikoarmes Verfahren, einzig die Folgen der Injektionen, also kleine Blutergüsse, Rötungen oder Infektion sind möglich. Da das Blutplasma ein körpereigenes Produkt ist, sind allergische Reaktionen sehr selten zu erwarten.

Da bei der HES-Therapie nur körpereigene Wirkstoffe zum Einsatz kommen, ist sie für eine große Anzahl an Patienten geeignet. Probleme, die eine Blutabnahme erschweren (z.B.  Durchblutungs- oder Gerinnungsstörungen) und die im Folgenden aufgeführten Indikationen können ein Ausschlusskriterium für die Therapie darstellen:

• Autoimmunerkrankungen

• Hauterkrankungen im zu behandelnden Areal

• Epilepsie

• Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten

• Akute und chronische Infektionen

• Krebserkrankungen

•  Akute Herz- Kreislaufprobleme

• Schwangerschaft und Stillzeit

Es ist zudem wichtig im Vorfeld der Behandlung festzulegen, welche Ergebnisse mit der Blutplasma-Therapie erreicht werden sollen. Sie ist nicht dafür geeignet tiefe Falten und Volumenverlust zu korrigieren. Hierfür eignet sich eher der Einsatz von Hyaluron-Fillern.