KRISTINA ENNING | Homöopatisiertes Eigenserum (HES) ÄSTHETISCHE MEDIZIN HOMÖOPATISIERTES
EIGENSERUM
Haarausfalltherapie

Haarwuchstherapie mit homöopatisiertem Eigenserum (HES)

Ursachen für Haarausfall können vielfältig sein. Genetische Veranlagung, Stress oder einige Krankheiten können dazu führen, dass das Kopfhaar dünner und anfälliger wird.

 

Wer bei ersten Anzeichen von Haarausfall pro aktiv behandeln möchte oder noch besser sich sein gesundes Haar erhalten möchte, hat verschiedene Optionen. Neben der medikamentösen Behandlung ist die sogenannte Blutplasma Therapie und die Mesotherapie für die Haare eine geeignete Behandlungsmethode.

 

Bis vor wenigen Jahren konnte eine Behandlung von Haarausfall bei Männern und Frauen lediglich durch medikamentöse Therapien erfolgen. Jedoch stellt die Einnahme von Medikamenten zum Teil einen erheblichen Eingriff in den Hormonhaushalt des behandelten Patienten dar und beinhaltet zu dem starke Nebenwirkungen und eher kurzfristige Erfolge.

 

Die Einführung der Eigenserum-Therapie war ein wichtiger Schritt für die Haarmedizin. Denn die Behandlung mit Eigenblutserum bei Haarausfall ist eine Möglichkeit, die Haarstruktur zu stärken und dem Haarausfall wirkungsvolle vorzubeugen oder aufzuhalten.

AUF EINEN BLICK

Anwendungsbereiche:

Haarerhalt, nach Transplantationen, Haarwachstum, Kopfhaut, Bartregion, Augenbrauen

Behandlungsart:

minimal-invasiv

Behandlungsdauer:

ab 30 Minuten – je nach Behandlungsindikation

Benötigte Sitzungen:

8-10 Sitzungen in Abständen von 4 Wochen

Nachbehandlung:

24 Stunden auf Haarwäsche verzichten

Gesellschaftsfähig:

sofort

Langzeitwirkung:

ca. 1-2 Jahre – Je nach Behandlungsindikation und Auffrischung

Kosten pro Sitzung:

ab 300 € – je nach Behandlungsareal

ERGÄNZENDE BEHANDLUNGEN

Die Homöopatisiertes Eigenserum-Therapie HES ist eine Neuerung im Bereich der ästhetischen Medizin gegen Haarausfall. Dabei wird Eigenblut gewonnen, speziell ohne den Einsatz von synthetischen Wirkstoffen gemäß den neuen Richtlinien aufbereitet und in die Haut injiziert.  Es ist sehr reich an diversen Wachstumsfaktoren und zu 100% biologisch und somit sehr verträglich.

Die Eigenserum-Therapie wird heute in vielen Bereichen eingesetzt: zur Verfeinerung und Regeneration der Haut, als Lifting-Methode, zur Wundheilung und vor allem zur Stimulierung des Haarwachstums. Die Technik stammt aus der Stammzellforschung und der Regenerationsmedizin. Durch die im körpereigenen, konzentrierten Blutplasma enthaltenen Wachstumsfaktoren werden die Kopfhaut und die Haarwurzeln stimuliert und zur Regeneration angeregt.

 

Folgende Wachstumsfaktoren sind im PRP vorhanden:

PDGF (Platelet derived growth factor): Stimulierung des Zellwachstums, der Hyaluronproduktion

TGF (Transforming growth factors): Gefäßneubildung, Kollagenproduktion, die Bildung von antibakteriellen Peptiden

FGF Fibroblast growth factor: Anregung der Fibroblasten, der Blutgefäßbildung, der Kollagenfasern, die Wundheilung

VEGF (Vascular endothelial growth factor): Stimulierung der Endothelzellproliferation und Migration

EGF (Epidermal growth factor): regt die Blutgefäßbildung und die Endothelzellteilung an

Das injizierte Eigenserumplasma stimuliert die Zellen letztlich so, dass die Anzahl der neu gebildeten Zellen höher ist als die Anzahl der absterbenden Zellen. Dies fördert eine Revitalisierung des Kopfhautgewebes und der Haarfollikel und ermöglicht ein gesundes, langfristiges Haarwachstum. So kann Haarausfall bei Frauen und Männern verlangsamt oder gar gestoppt werden.

Die HES-Therapie kann auch unter Ergänzung von Vitaminen, Aminosäuren und haarstärkenden Substanzen im Rahmen einer Mesotherapie noch wirkungsvoller sein.

Zu Beginn der Behandlung wird eine geringe Menge Blut aus der Armvene in einem speziellen Plasma-Röhrchen entnommen und zentrifugiert. Dabei werden die Blutplättchen (Thrombozyten) und das Plasma von den restlichen Bestandteilen getrennt. Anschließend wird das selektierte Eigenblutplasma aufbereitet und in die betroffenen Kopfhautareale injiziert. Mit Hilfe eines medizinischen Micro-Needling kann das Ergebnis verstärkt werden.

Dadurch werden die Stammzellen in den Haarwurzeln und die Mikrozirkulation durch Bildung neuer Blutgefäße stimuliert und der Haarwuchs gezielt gefördert.

Auch nach einer Haartransplantation kann eine Behandlung mit Eigenserum die Ergebnisse optimieren und das Anwachsen der transplantierten Haare unterstützen. Die Eigenschaften einer Eigenserumplasma-Therapie macht man sich auch im Rahmen einer Haartransplantation zunutze. Im Frühstadium können sichtbare Erfolge erzielt werden, bei starkfortgeschrittenem Haarausfall sind allerdings Haartransplantationen meist die einzige Möglichkeit, um den Haarausverlust auszugleichen.

 

Wird das Eigenserum vor und vor allem in gewissen Abständen nach einer Haartransplantation in die Kopfhaut eingebracht, unterstützt das Plasmakonzentrat den Haaranwuchs und beschleunigt und verbessert zugleich das Ergebnis der Haarverpflanzung.

Erfahrungsgemäß sind im Anschluss an eine erfolgreiche Haar-Transplantation zwischen 6 und 8 HES-Behandlungen sinnvoll, um den Erfolg der Maßnahme zu sichern.

Die HES-Therapie kann grundsätzlich beliebig oft wiederholt werden. Da lediglich körpereigene Wirkstoffe verwendet werden, besteht keine Gefahr von Unverträglichkeitsreaktionen. Der Erfolg der Therapie steigt mit der Zahl der Anwendungen und ist dabei individuell unterschiedlich. Für ein optimales Ergebnis sollten in der Regel 8 bis 10 Sitzungen im Abstand von etwa 4 Wochen durchgeführt werden. Nur so ist zu gewährleisten, dass möglichst viele Haarwurzeln in der Wachstumsphase durch die HES-Therapie erreicht und stimuliert werden.

 

Bei vielen Anbietern ist zu lesen, dass eine Eigenblutplasma Therapie von 3 Sitzungen sinnvoll ist. Das Ergebnis ist sicherlich bereits sichtbar, da ein Teil der Haarwurzeln erfolgreich stimuliert wurden. Erfahrungsgemäß ist allerdings das volle Potential einer Eigenserumplasma-Behandlung für das Haarwachstum nicht voll ausgeschöpft, da aus physiologischer Sicht mit nur 3 Sitzungen nicht alle Haarwurzeln in der aktiven Wachstumsphase erreicht werden können.

Vor der HES-Therapie sollten mindestens 7 Tage keine Aspirin, ASS, Volaren, Ibuprofen oder ähnliche Schmerz- und Rheumamittel (NSAID) eingenommen werden, da diese die Vitalität der wertvollen Blutplättchen hemmen. Novalgin und Paracetamol sind hingegen erlaubt.

 

Nach der Behandlung sollte für mindestens 24 Stunden auf eine Haarwäsche verzichtet werden. Kommen Sie daher sinnvollerweise am Tag der HES-Behandlung mit frisch gewaschenen Haaren.

Die HES-Therapie gilt als sehr risikoarmes Verfahren, einzig die Folgen der Injektionen, also kleine Blutergüsse, Rötungen oder Infektion sind möglich. Da das Blutplasma ein körpereigenes Produkt ist, sind allergische Reaktionen sehr selten zu erwarten.

 

Da bei der HES-Therapie nur körpereigene Wirkstoffe zum Einsatz kommen, ist sie für eine große Anzahl an Patienten geeignet. Probleme, die eine Blutabnahme erschweren (z.B.  Durchblutungs- oder Gerinnungsstörungen) und die im Folgenden aufgeführten Indikationen können ein Ausschlusskriterium für die Therapie darstellen:

• Autoimmunerkrankungen

• Hauterkrankungen im zu behandelnden Areal

• Epilepsie

• Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten

• Akute und chronische Infektionen

• Krebserkrankungen

• Akute Herz- Kreislaufprobleme

• Schwangerschaft und Stillzeit

Außerdem ungeeignet ist die HES-Therapie zur Anregung des Haarwuchses, wenn die Haarfollikel bereits länger und dauerhaft geschädigt sind. Je früher daher bei beginnendem Haarausfall mit der Therapie begonnen wird, desto größer sind die Erfolgschancen.