KRISTINA ENNING | MESOTHERAPIE CELLULITE ÄSTHETISCHE MEDIZIN CELLULITE-
BEHANDLUNG
Body-Contouring

Mesotherapie bei Cellulite

Das Wundermittel gegen Cellulite, mit dem man die Dellen einfach selbst wegzaubern kann ist leider noch nicht gefunden. Verzicht auf Genussgifte wie Nikotin und Alkohol, eine ausgewogene Ernährung und vor allem ausreichend Bewegung sind grundlegende Faktoren, um die Cellulite in Eigeninitiative anzugehen. Dazu kommen unterstützend kosmetischen Anwendungen wie Massagen, Peelings und Lymphdrainagen.

 

Zusätzlich können nun neue Behandlungen aus dem Bereich der ästhetischen Medizin dauerhaft, selbst bei hartnäckigen Dellen helfen. Die Mesotherapie hat sich in diesem Bereich erfolgreich als ein schonendes, minimal-invasives Verfahren zur Behandlung der Cellulite an Bauch, Hüfte, Po und Oberschenkeln etabliert.

AUF EINEN BLICK

Anwendungsbereiche:

Orangenhaut, Cellulite

Behandlungsart:

minimal-invasiv, Oberflächliche Injektion

Behandlungsdauer:

ab 30 Minuten

Benötigte Sitzungen:

5 – 10 Sitzungen im Abstand von 2 Wochen

Nachbehandlung:

keine starke Sonnenlichtexploration und Wärme

Gesellschaftsfähig:

meist sofort, leichte Rötungen

Ergebnis sichtbar:

nach 6 – 12 Wochen

Kosten pro Sitzung:

ab 190 €, je nach Behandlungskonzept

ERGÄNZENDE BEHANDLUNGEN

Unter Cellulite, auch Orangenhaut genannt, sind unschönen Dellen an Oberschenkeln, Hüften, Bauch und Po sowie an den Oberarmen. Sie entsteht meist aus einer Kombination mehrerer Faktoren, wie ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung und hormonelle Veränderungen.

 

Primär ist eine schlechte Durchblutung bestimmter Regionen dafür verantwortlich, dass die Blutzirkulation abnimmt und Abfallstoffe nicht mehr abtransportiert werden können und somit Fett in der Lederhaut einspeichert wird. Verstärkt bei Frauen liegt die Fettschicht mit ihren Kollagen-Bändern dicht unter der Haut und wird so als Cellulite mit Dellen sichtbar.

Bei der klassischen Mesotherapie handelt es sich um eine verbindende Behandlungsmethode aus Akupunktur, Arzneimittel- und Neuraltherapie. Sie kombiniert so die Heilwirkungen von Reizen an Reflex- und Akupunkturpunkten mit der Kraft bewährter medizinischer Wirkstoffe. Sie wird bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen aber auch in der ästhetischen Medizin eingesetzt. 

 

Durch diese einfache therapeutische Methode wird ein Medikament durch minimale Dosen über einen bestimmten Zeitraum lokal in die Haut oder oberflächlich unter die Haut injiziert. Somit gelangt der Wirkstoff möglichst nahe an den Ort der Beschwerden oder Schmerzen – ganz nach dem Leitgedanken des Erfinders der Mesotherapie, Dr. Michel Pistor: Wenig – Selten – Am richtigen Ort. 

 

Diese Therapieform wird seit 50 Jahren erfolgreich bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen und seit mehr als 25 Jahren auch in der ästhetischen Medizin angewandt und stetig weiterentwickelt. 

Mit einem nach den individuellen Bedürfnissen der Haut zusammengestellten Wirkstoffcocktail wird das Bindegewebe gestärkt, die Mikrozirkulation der Haut verbessert und die Hautstruktur gestrafft. Hierbei wird eine Wirkstoffkombination mit Vitaminen, Aminosäuren und Co-Enzymen flächig in die betroffenen Bereiche eingebracht, der eine stark durchblutungsfördernde, stoffwechselaktivierende sowie fettmobilisierende Wirkung hat. Durch eine angenehme Massage nach der Behandlung wird sichergestellt, dass sich die Wirkstoffe gut verteilen.

Bei der sanften Mesotherapie werden feinste Nadeln verwendet, sodass die Behandlung nicht schmerzhaft ist.

Die Mesotherapie entfaltet ihre Wirksamkeit am besten bei einer nicht zu weit fortgeschrittenen Cellulite. Eine Sitzung dauert – je nach Größe der behandelten Hautpartien – 30 bis 60 Minuten. Für ein nachhaltiges Resultat werden 5 – 10 Sitzungen in Abständen von je zwei Wochen empfohlen. Eine besser durchblutete, festere und elastischere Haut, auf der kleine Dellen sich weniger stark abzeichnen, ist das Ergebnis. Oft ist eine Kombination mit der Fettwegspritze (Injektionslipolyse) indiziert.

Da es sich um eine schonende Therapieform handelt, ist die Mesotherapie eine sehr nebenwirkungsarme Behandlungsform. Wie bei jedem medizinischem bzw. naturheilkundlichem Wirkstoff kann es jedoch auch bei der verwendeten Injektionslösung zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Bei der lokalen niedrig dosierten und oberflächlichen Anwendung sind im Allgemeinen keine Auswirkungen auf den Gesamtorganismus zu erwarten.

 

Die lokal begrenzten Nebenwirkungen der Mesotherapie, wie kleine Blutergüsse und Rötungen, leichte Schwellungen und durch die Injektionstechnik ggf. hervorgerufenen diskrete Kratzspuren treten im Allgemeinen kurzzeitig und reversibel auf. Pigmentstörungen der Haut treten meist bei nicht Einhaltung der Behandlungsempfehlung und somit unerlaubte Sonnenexposition nach der Behandlung auf.

 

Nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen die Mesotherapie anwenden Kosmetikerinnen ohne eine entsprechende Qualifizierung ist die Mesotherapie nicht erlaubt, Elektroperforation oder Ultraschall-einschleusungen sind nicht mit der Mesotherapie vergleichbar und dürfen auch nicht als solche bezeichnet werden.